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← Alle Antworten · Aktualisiert 2026-05-26 · Von Selvir Suke, CEO + Founder
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Wie funktioniert die Mietkaution in der Schweiz?

Die Mietkaution ist in der Schweiz gesetzlich auf 3 Monatsmieten begrenzt. Du zahlst sie auf ein separates Sperrkonto auf deinen eigenen Namen · weder du noch der Vermieter könnt ohne Zustimmung des anderen ran, und sie bringt dir ein wenig Zins. Beim Auszug hat der Vermieter bis zu einem Jahr Zeit, für echte Schäden oder ausstehende Miete etwas davon zu beanspruchen; was unbestritten ist, kommt zu dir zurück. Statt das Geld zu binden, kannst du eine Kautionsversicherung (z. B. SwissCaution oder FirstCaution) für eine kleine Jahresprämie nutzen. Bei aptari hält dein Tenant Passport dein Dossier bereit, damit du dich sofort bewerben kannst und die Kaution erst regelst, sobald du angenommen bist.

Die Grundlagen

Das Schweizer Recht setzt klare Regeln für die Mietkaution:

  • Maximal 3 Monatsmieten. Mehr darf der Vermieter nicht verlangen · sonst bekommst du den Überschuss zurück, auch nach der Unterschrift.
  • Separates Sperrkonto auf deinen Namen bei einer Schweizer Bank. Beide Namen stehen drauf, aber niemand kann allein abheben.
  • Der Zins gehört dir. Er ist klein, aber er gehört dir, nicht dem Vermieter.
  • Freigabe durch: beidseitige schriftliche Zustimmung, Gerichtsentscheid oder automatisch nach einem Jahr, wenn der Vermieter nichts beansprucht hat.

Beim Auszug

  1. Schlussabnahme: Begehung mit Vermieter oder Verwaltung, Schäden werden festgehalten.
  2. Forderung des Vermieters: Will er etwas behalten, muss er den Betrag in zumutbarer Zeit schriftlich nennen. Du kannst widersprechen.
  3. Vereinbarter Abzug: Beide unterzeichnen die Freigabe an die Bank, der Rest kommt zu dir zurück.
  4. Uneinigkeit: zuerst zur Schlichtungsbehörde · das Gericht ist die letzte Option.
  5. Automatische Rückgabe: Ein Jahr ohne Forderung, dann kannst du die volle Kaution verlangen.

Alternative: Kautionsversicherung

Statt drei Monatsmieten zu binden, kannst du eine Kautionsversicherung (z. B. SwissCaution, FirstCaution, GoCaution) abschliessen. Du zahlst eine kleine Jahresprämie, der Versicherer garantiert dem Vermieter die Kaution, und du bindest kein Bargeld. Macht der Vermieter eine berechtigte Forderung, zahlst du dem Versicherer zurück.

Kurzes Beispiel: Bei CHF 8'400 Kaution (drei Monate bei CHF 2'800 Miete) kostet die Versicherung einige hundert Franken pro Jahr, gegenüber nur ein paar Franken Zins auf dem Sperrkonto. Lohnt sich, wenn du das Geld lieber frei hast.

Häufige Fehler

  • Kaution direkt an den Vermieter zahlen statt aufs Sperrkonto · immer auf das Konto bestehen.
  • Nicht prüfen, ob das Konto wirklich eröffnet wurde · die Bestätigung verlangen.
  • Vergessen, die Kaution zurückzufordern · setz dir eine Erinnerung.

Wie aptari hilft

Die Kaution wird erst zum Thema, wenn ein Vermieter Ja sagt · und das ist der schwierige Teil. Auf aptari hält dein Tenant Passport dein Dossier bereit, du siehst pro Inserat einen Match Score und bewirbst dich mit einem Klick · so erreichst du die Kautionsphase schneller, bei Wohnungen, die du wirklich kriegen kannst.

Siehe Mietkaution-Glossar.

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